Datenschutzerklärung
Pauk speichert so wenig wie möglich: was Eltern zum Anmelden brauchen, die Namen, die sie ihren Kindern geben, und was die Kinder geübt haben. Keine Werbung, kein Tracking, kein Verkauf von Daten. Gemessen wird nur, wie schnell Pauk antwortet und wo Fehler auftreten – ohne Namen, E-Mail- oder IP-Adressen (Abschnitt 5).
1. Verantwortlich
Dennis Lutter, Tarpenbekstr. 84, 20251 Hamburg
E-Mail: info@pauk.fun
2. Wer Pauk benutzt
Ein Konto haben nur Eltern. Kinder melden sich nicht an: Sie spielen über einen geheimen Link, den die Eltern anlegen und weitergeben. Wer den Link kennt, kann spielen – mehr Zugang gibt der Link nicht. Eltern können ihn jederzeit durch einen neuen ersetzen; der alte funktioniert dann nicht mehr.
3. Was gespeichert wird
Eltern-Konto mit Passkey. Pauk speichert die E-Mail-Adresse, die Eltern eingeben, und zu jedem Passkey den öffentlichen Schlüssel, seine Kennung, einen Zähler, welche Art Gerät oder Passwort-Manager ihn verwaltet und ob er dort gesichert ist. Der private Schlüssel bleibt auf dem Gerät oder im Passwort-Manager; Pauk bekommt ihn nie. Auch Fingerabdruck oder Gesicht prüft nur das Gerät selbst – davon erreicht Pauk nichts.
Eltern-Konto mit Google. Pauk erhält von Google Name, E-Mail-Adresse, Profilbild-Adresse und die Google-Konto-Kennung. Die Zugangs-Token, die Google dabei ausstellt, speichert Pauk nicht; Pauk fragt bei Google nichts weiter ab.
Eltern, die sich zu einer Familie zusammenschließen, sehen gegenseitig ihre E-Mail-Adressen und verwalten dieselben Kinder.
Links per E-Mail. Für einen Anmelde-Link speichert Pauk die Adresse und ein einmaliges Kennzeichen, bis der Link benutzt ist oder nach 15 Minuten abläuft.
Angemeldet bleiben. Ein Cookie hält die Anmeldung. Zu jeder Anmeldung speichert Pauk die IP-Adresse und die Browser-Kennung (User-Agent), um Missbrauch zu erkennen. Eine Anmeldung läuft nach sieben Tagen ohne Nutzung ab. Wer unten auf der Seite eine Sprache wählt, bekommt ein zweites Cookie, das sich diese Wahl ein Jahr lang merkt. Weitere Cookies setzt Pauk nicht.
E-Mails. Pauk schreibt Eltern: zur Begrüßung oder um ihre Adresse zu bestätigen, mit Anmelde-Links, wenn jemand ihrer Familie beitritt, und wenn ein Kind ein Thema sicher kann. Diese letzte Mail nennt den Namen des Kindes und die Themen.
Kinder. Der Name, den Eltern eintragen – ein Spitzname reicht. Er ist ein personenbezogenes Datum, weil er zusammen mit dem Eltern-Konto und den Übungsergebnissen auf ein bestimmtes Kind verweist. Er steht nur auf den Elternseiten und in den E-Mails an die Eltern, nie auf dem Spiel-Link. Pauk fragt nicht nach Alter, Geburtstag, Schule, Foto oder Ähnlichem.
Apps. Titel, gewählte Themen und Einstellungen der Lern-Apps, die Eltern anlegen.
Übungsergebnisse. Zu jeder gespielten Runde: Beginn und Ende, das Thema, wie viele Aufgaben beim ersten Versuch richtig waren, jede Aufgabe mit der richtigen Lösung und den falschen Versuchen davor, die Zeit bis zur richtigen Antwort, wie oft und wie lange die Seite dabei im Hintergrund war (andere App, anderer Tab, Bildschirm aus) und der gewonnene Preis. Daraus zeigt Pauk den Eltern, was schon sitzt und was noch Übung braucht, und wählt die nächsten Themen aus. Mehr geschieht mit diesen Daten nicht.
Im Browser des Kindes. Eine angefangene Runde wird im Speicher des Browsers (localStorage) abgelegt, damit sie nach einem Neuladen weitergeht. Sie verlässt das Gerät erst, wenn die Runde fertig ist, und wird dann dort gelöscht.
Server-Protokolle. Beim Aufruf jeder Seite verarbeitet der Hosting-Dienst technisch notwendige Daten wie IP-Adresse, Zeitpunkt und aufgerufene Adresse.
4. Rechtsgrundlagen
- Konto, Passkeys, E-Mails, Kinder, Apps und Übungsergebnisse: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – sie sind der Dienst, den Eltern nutzen. Die Daten der Kinder tragen Eltern als ihre Sorgeberechtigten ein.
- Anmelde-Protokoll mit IP-Adresse und Browser-Kennung und Server-Protokolle: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – das berechtigte Interesse, Pauk sicher zu betreiben.
- Die Cookies sind für den Dienst unbedingt erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG): das eine für die Anmeldung, das andere für die Sprache, die man selbst gewählt hat.
5. Dienstleister
Pauk nutzt diese Anbieter. Sie verarbeiten Daten nur, um ihren Teil des Dienstes zu erbringen:
- Vercel Inc. (USA) – betreibt die Website und verarbeitet dabei jeden Aufruf.
- Neon Inc. (USA) – betreibt die Datenbank; die Daten liegen in der Region AWS Europe Central 1 (Frankfurt).
- Plus Five Five, Inc. (Resend, USA) – verschickt die E-Mails an Eltern.
- Better Stack, Inc. (USA) – misst, wie schnell Pauk antwortet und wo Fehler auftreten. Dabei gehen nur Seitenadressen ohne Links und Kennungen, Zeiten und Statuscodes an Better Stack – keine Namen, E-Mail-Adressen oder IP-Adressen.
- Google Ireland Ltd. – Anmeldung der Eltern, die Google wählen. Was Google dabei verarbeitet, regelt die Datenschutzerklärung von Google.
Wo Daten in die USA gehen, stützt sich die Übermittlung auf den Angemessenheitsbeschluss zum EU-US Data Privacy Framework oder auf die EU-Standardvertragsklauseln des jeweiligen Anbieters. An andere gibt Pauk keine Daten weiter.
6. Wie lange
- Alles bleibt, bis Eltern es löschen.
- Ein Kind löschen löscht seinen Namen, seinen Link und alle seine Übungsergebnisse.
- Das eigene Konto löschen löscht das Konto, seine Passkeys und Anmeldungen. Wer allein ist, löscht damit auch alle Kinder, Apps und Übungsergebnisse. Wer in einer Familie ist, lässt Kinder, Apps und Ergebnisse bei den anderen Eltern der Familie.
7. Deine Rechte
Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch (Art. 15–21 DSGVO), auch für die Daten deiner Kinder. Eine E-Mail an info@pauk.fun genügt. Außerdem kannst du dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, zum Beispiel bei der deines Bundeslands.
Stand: Oktober 2026